Entwicklungspotenzial
Solide Basis - aber kritische Lücken an entscheidenden Stellen
Ihr habt – von 45 Punkten erreicht.
Ihr habt bereits Prozesse und Daten, aber sie sind nicht konsequent verbunden. Forecasts und Ressourcensteuerung funktionieren teilweise, brechen aber unter Druck oder bei komplexen Portfolios zusammen. An den entscheidenden Stellen fehlt die durchgängige Verbindung, um Risiken verlässlich früh zu erkennen.
Eure nächsten Schritte
Systemlandschaft kartieren: wo entstehen die manuellen Brücken?
Legt fest, wo Projekt-, Ressourcen- und Finanzdaten heute liegen und an welchen Stellen Informationen manuell übertragen oder zusammengeführt werden. Das ist euer konkreter Handlungsplan.
Die zwei größten Datenlücken identifizieren und priorisieren
Nicht alles auf einmal. Findet die zwei oder drei Stellen, an denen Daten am häufigsten zu spät oder falsch ankommen. Dort liegt euer größter Hebel.
Forecast-Prozess unter Druck testen
Prüft, ob euer aktueller Forecast-Prozess auch dann standhält, wenn mehrere Projekte gleichzeitig kritisch werden. Viele Prozesse funktionieren nur in ruhigen Phasen zuverlässig.
Ressourcenentscheidungen auf wirtschaftliche Kriterien stellen
Klärt intern, wer bei Ressourcenkonflikten entscheidet, und ob diese Entscheidung heute wirtschaftlich begründet ist oder durch Verfügbarkeit getrieben wird.
Worauf es bei eurer Stufe ankommt
Eure größte Hürde ist nicht ein Mangel an Daten, sondern die fehlende Verbindung zwischen ihnen.
Ihr habt die Bausteine bereits: Prozesse, Daten, Reports. Was fehlt, ist die durchgängige Verknüpfung, sodass eine Abweichung an einer Stelle sofort an der nächsten sichtbar wird. Genau diese Brüche kosten euch Reaktionszeit, wenn mehrere Projekte gleichzeitig kritisch werden. Der Hebel liegt deshalb nicht darin, alles auf einmal zu verbinden, sondern die wenigen entscheidenden Brücken zuerst zu schließen. Wer versucht, alles gleichzeitig zu integrieren, verliert sich im Projektalltag.
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